
Manchmal liegt der schlagende Beweis plötzlich auf dem Tisch – die Smoking Gun. In anderen Fällen fehlen trotz konkreter Verdachtsmomente belastbare Belege, und die Aufklärung scheitert an einer „Mauer des Schweigens“. Gerade in solchen Konstellationen können Amnestieprogramme ein wirkungsvolles Instrument sein, um Anreize für Kooperation zu schaffen, Sachverhalte aufzuklären und Verantwortlichkeiten offenzulegen. Unsere Speakerin beleuchtet beide Enden dieses Spektrums – vom Umgang mit eindeutigen Beweisfunden bis zum gezielten Einsatz von Amnestieprogrammen – und zeigt anhand praktischer Erfahrungen, wann welches Instrument in internen Untersuchungen zum Erfolg führt und welche rechtlichen und taktischen Fallstricke zu beachten sind.
Webinar Speaker:
Speakerin: Marina von Eicke, Wirtschaftsjuristin, Gleiss Lutz
Marina von Eicke ist Wirtschaftsjuristin bei Gleiss Lutz und leitet dort das Center of Expertise Investigations. Sie hat Wirtschaftsrecht in Frankfurt (LL.B.) und Mainz (LL.M.) studiert und ist Certified Fraud Examiner (CFE). Ihr Schwerpunkt liegt auf der strategischen Compliance-Beratung, der Durchführung von Compliance-Untersuchungen sowie dem Aufbau und der Weiterentwicklung von Compliance-Strukturen. Nach mehreren Jahren bei Gleiss Lutz war sie 2024 als Senior Manager im Intelligence & Investigations Team eines MDAX-Unternehmens tätig, bevor sie 2025 zu Gleiss Lutz zurückkehrte. Sie unterstützt regelmäßig nationale und internationale Mandanten bei unternehmensinternen Untersuchungen.
